Ernährung und Kochkurse
Im Ayurveda ist die Nahrung immer „Heilnahrung“ und damit keine Nebensächlichkeit wie leider in unserer momentanen Zeit. Wer sich konstitutionsgerecht ernährt, der fühlt sich wohl, ist leistungsfähig und hat ein starkes Immunsystem.
Aber was bedeutet konstitutionsgerecht?
Ein Beispiel:
Sie sind also ein VATA-PITTA Typ. Weil Sie die Ernährung ändern wollen, haben Sie den Entschluss gefasst, sich nun „gesund“ zu ernähren. (Es muss sich ja was ändern, statt Leberkäsesemmel gibt es nun Gesundes.) Prinzipiell eine gute Idee, liegt doch der Teufel im Detail. Während Ihnen Joghurt mit Früchten im Sommer durchaus wohltuend sein kann, hat das gleiche Gericht im Winter im wahrsten Sinne des Wortes, „vatale“ Folgen. Sie kühlen den Körper zusätzlich herunter (auf Grund der Außentemperaturen), Ihr Körper lechzt nach Energie. Genau das würde einem PITTA-Typen nicht passieren.
Kurz - Wir müssen also auch unsere Ernährung an die Konstitution anpassen.
„Du bist nicht nur was Du isst, sondern Du bist was Du verdaust!“
Die Verdauung hängt von der „Verbrennungstemperatur“ ab und jeder muss seinen „Regler“ individuell einstellen.
Das ist der große Unterschied zu anderen Ernährungslehren. Ayurveda nimmt auf die Bedürfnisse des Einzelnen Rücksicht.
Der Einsatz der Gewürze spielt in der ayurvedischen Küche eine große Rolle. Dabei ist nicht entscheidend, ob das Rezept aus Indien stammt. Persönlich erachte ich die indische Küche zwar wohl als eine der schmackhaftesten, es lassen sich aber auch mit sehr einfachen Handgriffen, österreichische oder gar böhmische Gerichte ayurvedisch zubereiten.
Wenn der vegetarischen Küche zwar eindeutig der Vorzug zu geben ist, muss in der ayurvedischen Küche nicht zwingend auf Fleisch verzichtet werden. In Ausnahmefällen wird Fleisch sogar therapeutisch eingesetzt.
Wie Sie die Gewürze richtig einsetzen, deren Wirkung nützen und welches Fleisch zu bevorzugen ist, zeige ich Ihnen gerne in einem meiner Kochkurse.

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